Dieses Jahr feiert die Vogue ihr 120 jähriges Jubiläum. Gegründet wurde sie 1892 in New York. Der Gründer A. Turnure wollte die Vogue als wöchentliches Journal über Stil, Etikette, Mode, Bücher und Kunst für die High-Society etablieren. Vogue ist französisch für Mode / Beliebtheit ( Etwas ist en vogue).
Sein Nachfolger Condoe Nast war es, der die Vogue zum Inbegriff von Modekultur und Eleganz machte.
Picasso und Dali malten für Sie. H. Newton, Annie Leibovitz, Karl Lagerfeld und viele mehr photographierten für sie. Die Vogue trug dazu bei das sich die Photographie als eigene Kunstform etablierte.
In Deutschland erschien sie erstmals schon 1928 wurde aufgrund der Weltwirtschaftskrise allerdings schon nach einem Jahr wieder eingestellt. 1979 erfolgte dann die „Neugründung“ in München. Christiane Arp ist derzeit die deutsche Chefredakteurin.
Spätestens seit der Teufel trägt Prada kennt auch jeder Anna Wintour, die Chefin der amerikanischen Vogue. (Über Sie gibt es bald einen eigenen Post.)
Mittlerweile erscheint die Vogue in 18 Ländern.
Im Wohnzimmer einer Freundin hing immer gerahmt eine riesige Vogue-Cover-Illustration. Ich fand diese Bild immer total faszinierend und wunderschön.
Als ich älter war dürfte ich mir für lange Reisen immer ein paar Zeitschriften aussuchen. Damals habe ich mich kein bisschen für Mode interessiert. Die Vogue war trotzdem immer dabei. Ich blätterte sie durch, bewunderte die Modestrecken, die teuren Accessoires und träumte ein bisschen vor mich hin. Daran das ich je einen Artikel gelesen habe kann ich mich nicht erinnern.
Mittlerweile kaufe ich mir die Vogue regelmäßig. Ich sehe sie nicht als eine Modezeitschrift wie die Instyle, die ja eher Mainstream Alltags Look zeigt (das ist nicht abwertend gemeint die Instyle habe ich sogar abonniert).













