1/07/2012

7# Vogue

Dieses Jahr feiert die Vogue ihr 120 jähriges Jubiläum. Gegründet wurde sie 1892 in New York.  Der Gründer A. Turnure wollte die Vogue als wöchentliches Journal über  Stil, Etikette, Mode, Bücher und Kunst für die High-Society etablieren. Vogue ist französisch für Mode / Beliebtheit ( Etwas ist en vogue).

Sein Nachfolger Condoe Nast war es, der die Vogue zum Inbegriff von Modekultur und Eleganz machte.
Picasso und Dali malten für Sie. H. Newton, Annie Leibovitz, Karl Lagerfeld und viele mehr photographierten für sie. Die Vogue trug dazu bei das sich die Photographie als eigene Kunstform etablierte.

In Deutschland erschien sie erstmals schon 1928 wurde aufgrund der Weltwirtschaftskrise allerdings schon nach einem Jahr wieder eingestellt. 1979 erfolgte dann die „Neugründung“ in München. Christiane Arp ist derzeit die deutsche Chefredakteurin.

Spätestens seit der Teufel trägt Prada kennt auch jeder Anna Wintour, die Chefin der amerikanischen Vogue. (Über Sie gibt es bald einen eigenen Post.) 
Mittlerweile erscheint die Vogue in 18 Ländern.











Im Wohnzimmer einer Freundin hing immer gerahmt eine riesige Vogue-Cover-Illustration. Ich fand diese Bild immer total faszinierend und wunderschön. 
Als ich älter war dürfte ich mir für lange Reisen immer ein paar Zeitschriften aussuchen. Damals habe ich mich kein bisschen für Mode interessiert. Die Vogue war trotzdem immer dabei. Ich blätterte sie durch, bewunderte die Modestrecken, die teuren Accessoires und träumte ein bisschen vor mich hin. Daran das ich je einen Artikel gelesen habe kann ich mich nicht erinnern. 

Mittlerweile kaufe ich mir die Vogue regelmäßig. Ich sehe sie nicht als eine Modezeitschrift wie die Instyle, die ja eher Mainstream Alltags Look zeigt (das ist nicht abwertend gemeint die Instyle habe ich sogar abonniert).

 Sondern mehr als eine Kunst-Mode Inspirationsquelle mit interessanten Geschichten (ja die meisten Artikel sind richtig gut!) wunderschönen Bildern und jede Menge Luxus Haben-Wollen Artikeln zum Träumen. 
Was verbindet ihr mit der Vogue ? Lest ihr sie regelmäßig?

1/04/2012

#6 Chanel No.5

Chanel No.5 ist der Duftklassiker schlechthin. Es gilt als das erfolgreichste Parfüm der Welt und existiert mittlerweile seit über 90 Jahren. 

Es ist das erste Parfüm das Chanel auf den Markt brachte. Anfangs war es nur als Geschenk für Stammkunden gedacht, als diese jedoch Nachschub verlangten kam es auf den Markt.
Kreiert wurde es von Ernest Beaux. Damals sehr neu war es das ausschließlich synthetische Duftstoffe verwendet wurden.
Um die Entstehung ranken sich etliche Legenden zu denen die geschäftstüchtige Coco Chanel auch selbst beitrug.
http://www.toutenparfum.com/historique/chanel/element/chanel5_evolution.gif

E. Beaux gab C.Chanel zwei nummerierte Probeserien (1-5 und 20-24) aus denen sie die Nummer 5 auswählte. Auf die Frage nach dem Namen, sagte Chanel die 5 sei ihre Glückszahl, sie bringe ihre Kollektionen immer am 5.5. heraus und so war „Chanel No5. geboren) 
Der heute klassisch schlichte Flakon wurde erst 1924 eingeführt davor wurde ein Flakon nach Vorbild einer Flasche von Chanels verunglücktem Liebhaber Boy Chapel verwendet.
Es wurde sogar ein Buch über diese Parfüm herausgebracht! 




Übriges: 

Man unterscheidet  zwischen 

Eau de Parfum (8 bis 15 Prozent Parfumextrakt) 
Eau de Toilette (4 bis 8 Prozent) 
Eau de Cologne (3 bis 5 Prozent)
Es ist natürlich Geschmacksache, aber ich kaufe immer das etwas teurer und intensivere  Eau de Parfum. Der Duft hält wesentlich länger und man muss so nie nachsprühen.
Am besten aufgetragen wird Parfüm am Hals, Zwischen den Brüsten und am Handgelenkt. Diese Stellen sind etwas wärmer und der Duft entfaltet sich so  besser.
Aber bitte bei Parfüm gilt „weniger ist mehr“ . Wir selber riechen das Parfüm nach 5 Minuten nicht mehr. Aber wir wollen doch trotzdem nicht den restlichen Tag wie Douglas durch die Gegend laufen oder ?
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Habt ihr ein Lieblingsparfüm oder wechselt ihr immer wieder ? Ist euch das Fläschchen wichtig? 

Meine Lieblingsparfüms sind "Coco Chanel Mademoiselle" und "Miss Dior Cherie". Chanel No5 finde ich für mich persönlich zu klassisch, dazu bin ich wahrscheinlich einfach noch zu jung. 
Und da Parfums ja doch recht teure sind freue ich mich immer wenn sie hübsch aussehen und man sie als  zusätzliche als "Dekoration" verwenden kann. 

1/03/2012

Was ist eigentlich..... Prêt-à-porter oder Haute Couture ?


Die Modewelt hat ja bekanntlich ihre eigene Sprache. Und das viele französisch macht es da auch nicht einfacher.
Umd das ganze dennoch etwas verständlicher zu gestalten erkläre ich auch heute mal den Unterschied zwischen Prêt-à-porter und Haute Couture.  
Dior PaP Frühjar 2012
Dior HC Herbst 2011
Prêt-à-porter ist ein und dasselbe wie „Ready to Wear“. Also wörtlich übersetzte „Fertig zum Tragen“. Diese Kollektionen kommen in Standardgrößen auf den Markt sind zwar oft limitiert, aber nie Einzelstücke. Die wichtigesn Prêt-à-porter Modeschauen finden zweimal im Jahr  in Paris, Mailand und New York statt. Die Kollektionen sollen also tatsächlich getragen werden.

 Haute Couture dagegen bedeutet auf deutsch „feine Schneiderei“. Bei den Haute Couture schauen präsentieren die Designer Einzelstücke. Und sehr sehr ausgefallene Kolletkionen die eher der „Präsentation“ dienen sollen. 
Die Haute Couture Modeschauen finden zweimal jährlich in Paris statt. Um daran teilzunehmen müssen sich die Designer jedes Jahr wieder bei der „Chambre Syndicale de la Haute Couture“ bewerben. 
Chanel HC Herbst 2011
Chanel PaP Herbst 2011
(Die Schuhe !!!!) 




        


Interessant ist auch das viele Designer aufgrund des enormen finanziellen Aufwandes nicht jährlich an den Haute Couture schauen teilnehmen sondern immer wieder aussetzen.    Auf den Bildern kann man die Unterschiede zwischen Pap und HC bei Dior und Chanel ganz gut erkennen.        Bilder via                                                                                                                               _____________________________
Die HC muss man wohl eher als eine Art Kunstform betrachten. Denn zum Tragen ist sie mMn absolut ungeeignet!
Aber wer 20 000 Euro für Kleider wie Barbie in den 80ern ausgeben will hat daran sicher seine Freude ;). Bei den Pap Kollektionen sind schon eher ein paar Stücke zum Träumen dabei.

Und was ist eure Meinung zu der ganzen Sache ? Seht ihr einen Sinn in der HC ? 

1/01/2012

5# Ballerinas


Die perfekten Begleiter für den Alltag. Sie gehören in den Kleiderschrank jeder Frau. Zwar besitzen sie nicht die Verwandlungskraft von High-Heel´s , sind dafür aber unverzichtbar für einen langen Einkaufsbummel, die Schule oder zur Arbeit. Ballerinas sind modisch, elegant und verspielt. 












Zu verdanken haben wir sie Audrey Hepburn (Ihr merkt schon ich bin ein großer Fan von ihr und ihr werdet hier auch noch öfters von ihr hören) und Salvatore Ferragamo. 

Audrey wollte früher Balletttänzerin werden, war mit ihren ,1,80 m aber zu groß. Das selbe Problem hatte sie auch in ihrem Film „my Fair Lady“. Sie war viel größer als ihr Filmpartner, damit es trotzdem einigermaßen harmonisch aussieht brauchte Schuhe ohne Absatz.

Deshalb ließ sie sich von Salvatore Ferragamo flache Schuhe nach dem Vorbild der Schuhe der Ballerinas entwerfen. Die Ballerinas waren geboren. 

Audrey war begeistert. Die Schuhe ließen sie auch mit 1,80 sehr grazil wirken. Und als die Ballerinas an Audrey so bezaubernd aussahen, wollte sie jede Frau. 
So wurden die Ballerinas zum modischen Markenzeichen der 50er Jahre. Nach den 60er Jahren verschwanden die Ballerinas eine zeitlang von der Bildfläche der Mode, doch spätesten seit den 80ern machen die jede Mode mit. 
Und die Ballerinas müssen sich wirklich nicht vor den  High-Heel´s verstecken . Sie sind ergonomisch wesentlich gesünder und im Koffer ist auch immer noch ein Platz frei für ein Paar bezaubernder Ballerinas. 
Gut also das es sie gibt. 


Mein Favorit sind die Pretty Ballerinas. Sie sind nicht nur hübsch sonder superbequem (und z.B. bei zalando gibt es immer wieder tolle Angebote). Habt ihr "Ballerina-Favoriten"? Und findet ihr Ballerinas eigentlich auch Abends für den Club ok ?